Loslassen

Funktionieren diese ganzen Techniken, mit denen du das Konzept von Loslassen praktizierst, auch nicht? Das Gefühl deines erfüllten Wunsches nach einer Visualisierung hält nur kurz an und alles fühlt sich eher mühselig als erfolgreich an?
Vielleicht nicht nur erfolgslos, vielleicht fühlst du auch einen Widerstand?  Wir wünschen, wir wollen, wir brauchen. Und dann sollen wir das nicht mehr wünschen, wollen und brauchen? Das ist paradox und unauthentisch.
Wie wandeln wir das in Sinn um?
Wir wissen, dass unser Mindset die Grundlage bildet. Auch bekannt ist, dass das Äußere das Innere spiegelt. Das Loslassen ist der Punkt, an dem die Veränderung, der Wunsch, zu uns wird oder gehört, in uns integriert ist, sodass es sich im Äußeren zeigen kann.
Hier der Clou: Der Wunsch besteht weiter, aber die gefühlte Nötigkeit oder Dringlichkeit der Erfüllung fällt weg. 
Verstehst du, wie du deinen Wunsch ins Physische holst, deine Bestellung abholst? Wie du dich in den Zustand bringst, in dem du den ganzen Tag baden kannst, ohne endlose Visualisierungssessions?
Hör auf deinen Wunsch zu erwürgen und zu erdrücken. Lockere deinen Griff ein wenig. Und noch ein wenig mehr. Plötzlich erleichtert sich deine Brust. Genieße es und habe Spaß daran. Gib dem Gefühl mehr Raum und lass es an Momentum gewinnen.
Übe dich immer wieder darin die Anspannungen in deinem Körper bezüglich deines Wunsches, die vor allem auch durch Glaubenssätze entstehen, zu entspannen. Mit der Zeit bringst du deinem Mind und Körper bei, deine Wünsche mit Leichtigkeit zu verknüpfen. 
Das perfekte Loslassen für mich ist von meinem Wunsch so gesättigt zu sein, wie nach einer guten, wohltuenden Mahlzeit.
Dieses fiktive Buchcover habe ich für mich als humorvolle Erinnerung in meinem Alltag kreiert. Immer wenn ich es sehe springt ein kleines Schmunzeln in mein Gesicht und der Widerstand verringert sich.

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